Die Akustik-Ingenieurbüro Moll GmbH startet ins Jahr 2016 mit neuem Corporate Design. Hier schon mal ein visueller Appetithappen. Und erste Infos unter den Punkten Wer sind wir?, Was können wir? und Wie arbeiten wir? Fragen? Rufen Sie uns einfach an: +49 (0)30 8099870.

Wer sind wir?

Seit 1955 sind wir dem Schall auf der Spur. Als einer der ersten Spezialisten in Deutschland von Wolfgang Moll gegründet berät und begutachtet das Akustik-Ingenieurbüro bis heute in zweiter Generation unter Annika Moll und Bärbel Moll private wie öffentliche Auftraggeber. 

Unsere über 60-jährige Erfahrung mit alltäglichen ‒ und häufig auch nicht ganz so alltäglichen ‒ akustischen Phänomen in Gebäude und Stadtraum macht uns zu Experten auf den Gebieten des baulichen Schallschutzes und der Raumakustik. Dabei bearbeiten wir Projekte jeder Größenordnung: vom privaten Dachausbau über das Bedroom-Tonstudio in der eigenen Wohnung bis hin zum Schallschutz bei Flughäfen. So gestalteten wir unter anderem die Akustik des Budeskanzleramts und zahlreicher weiterer Regierungsbauten, der Film- und Hörfunkstudios in Babelsberg, der Hochschule für Musik Hanns Eisler, des Nam June Paik Museums in Korea und retteten die Raumakustik im Hans Otto Theater in Postdam. Als anerkannte VMPA-Schallschutzprüfstelle und Messstelle für Messungen von Schallimmissionen nach §§ 26 und 28 BImSchG (Bundesimmissionsschutzgesetz) basiert unsere planende und beratende Tätigkeit auf der Expertise aus mittlerweile über 30.000 Messungen.

Mit einer Architektin als Junior-Chefin im Haus ist uns der Einklang mit der Gestaltung ein besonderes Anliegen. Wir gehen auch unkonventionelle Wege, selbst wenn sie im Gegensatz zu den einschlägigen Schallschutz-Richtlinien stehen sollten. Normung ist notwendig, sollte aber niemals das Denken ersetzen. Wir lieben unsere Arbeit und können uns für jedes akustische Problem begeistern!

Was können wir?

  • Bauakustik und Raumakustik (planungs- und baubegleitende Beratung nach HOAI Anlage 1 Nummer 1.2.2)
  • Schallimmissionsschutz
  • Büroraumakustik
  • 3D-Simulationen und Auralisationen von raumakustischen Parametern, Beschallungsanlagen, Sprachalarmierungsanlagen (SAA) und Möblierungskonzepten von Großraumbüros
  • Bauakustische Messungen, Güteprüfungen und schalltechnische Bestandsaufnahmen (VMPA-Schallschutzprüfstelle nach DIN 4109)
  • Raumakustische Messungen jeder Art
  • Messungen von Geräuschimmissionen nach §§ 26 und 28 BImSchG (Bundesimmissionsschutzgesetz)
  • Lärmüberwachung und -registrierung von Baustellen, Sportveranstaltungen, Straßenfesten (sogenanntes Monitoring mit pegelgetriggerter Audioaufzeichnung)
  • Messung der Schallabsorption im Hallraum

Wie arbeiten wir?

  • Wir sind unabhängig von kommerziellen Liefer- und Dienstleistungsinteressen Dritter.
  • Der Einklang von Architektur, Ästhetik und Akustik leitet unser Handeln.
  • Anforderungen an den Schallschutz bestimmen wir lieber raum- und nutzungsbezogen, anstatt an überholten Vorschriften und Denkweisen festzuhalten.
  • Wir vermeiden unnötige Aufwendungen für den Schallschutz und wägen stets Notwendigkeit, Angemessenheit, Machbarkeit und Finanzierbarkeit gegeneinander ab.
  • Wir setzten modernste Messtechnik ein und wenden neue Erkenntnisse sinnvoll an.
  • Am liebsten beraten wir vorher, als später zu begutachten.

Worauf kommt es an?

1. Den Akustiker rechtzeitig einschalten.
Der erste Schritt zum akustischen Erfolg ist, wenn der Akustikberater bereits Einfluss auf die Rohbaukonstruktion eines Gebäudes nehmen kann. Ist der Bau schon weit fortgeschritten, kann er nur noch durch Messungen feststellen, was man besser und häufig auch preiswerter hätte bauen können. Das kommt leider viel zu oft vor.

2. Schalltechnisch richtig bauen.
Das kann auch mal im Gegensatz zu einschlägigen Schallschutz-Richtlinien stehen. Normung ist notwendig, sie sollte aber niemals das Denken ersetzen!

3. Die Komplexität der Bauakustik erkennen.
Die Beratung durch langjährig erfahrene Akustiker kann nicht durch Firmenprospekte, Labor-Prüfungszeugnisse, zweifelhafte Gewährleistungen und rechnerische Nachweise des Schallschutzes (sogenannte „Abhak-Akustik“) ersetzt werden, die lediglich dem Zweck dienen, grobe Planungsfehler bei einfachen Standardsituationen zu vermeiden. Auch wird zuweilen auf Beratungen durch unabhängige Akustiker ganz verzichtet, um dann durch Messungen einer Schallschutz-Prüfstelle festgestellte Akustikschäden den Ausbaugewerken anzulasten, denen es nur selten gelingt, von ihnen nicht zu verantwortende Planungsmängel nachzuweisen, auch weil sie mitunter längst insolvent sind. Unzulässig hohe Nebenweg- oder Flankenübertragungen, Körperschallbrücken, fehlende Schallabsorption und ähnliches sind nur einige Mängel, die im nachhinein schwer zu beheben sind.

4. An das akustische Wohlbefinden der künftigen Bewohner denken.
Nach unseren Erfahrungen wird die Raumakustik gegenüber der Bauakustik all zu oft stiefmütterlich behandelt, besonders in Bürogebäuden. Klagen über die „Lärmigkeit“ in Büros sind genauso häufig wie die über eine mangelhafte Schalldämmung zum Nachbarraum.